Unter 0677 620 783 84 können Bürger mit Fragen in Wohnungsangelegenheiten niederschwellig anrufen.

Eine Hotline, bei der Bürger mit Fragen in Wohnungsangelegenheiten niederschwellig anrufen können: Das hat die KPÖ im Oktober vorgestellt. „In unseren Sprechstunden geht es oft um Mietrückstände, Stromnachzahlungen oder Hilfe bei Kautionen. Als Ergänzung bei wohnungsrechtlichen Fragen starten wir jetzt den Mieternotruf“, sagt Max Zirngast: „Beim Mieternotruf kann man kostenlos anrufen, um eine erste Orientierung zu bekommen: Habe ich mit meinem Anliegen eine Chance? Welche Anlaufstellen gibt es? Wie kann ich mir Unterstützung organisieren?“ 

Unbürokratische Anlaufstelle

Der Mieternotruf wird von Mitgliedern der KPÖ mit juristischer Expertise betreut. Er dient als unbürokratische Anlaufstelle. „Wenn der Hut brennt, fällt es schwer, den Dschungel an Anlaufstellen zu durchblicken. Oft tun sich diejenigen, die es am dringendsten nötig hätten, am schwersten zu ihrem Recht zu kommen. Das betrifft junge Menschen, aber auch St. Pöltner mit niedrigem Einkommen. Gerade beim Wohnen geht es schnell um viel Geld“, sagt Max Zirngast: „Je nach Anliegen können wir Fragen direkt beantworten, Sprechstunden vereinbaren oder an Interessensvertretungen wie den Mieterschutzverband und die Arbeiterkammer oder an die Schlichtungsstelle in Wohnungsangelegenheiten weiterleiten.“

Graz als Vorbild für Mieternotruf

In Graz gibt es den Mieternotruf der KPÖ seit 1992. Wer eine tiefergehende rechtliche Unterstützung benötigt, kann sich beispielsweise an den Mieterschutzverband oder die Arbeiterkammer wenden.